Lass uns keine Freunde bleiben – Trennung vom Kein-Kontakt-Kaninchen

Knapp jeder dritte Deutsche ist Single – in Großstädten wie Hamburg sind es sogar bis zu 56 Prozent. Aber auch das Leben als Familienvater kann durch den Job als Moderator, mit sehr viel Zeit auf Reisen und alleine in Hotels, manchmal sehr einsam sein. Sogar wenn wir nicht viel unterwegs sind trägt der heutzutage angesagte Fokus auf Individualismus und Erfolg bei der Arbeit nicht selten dazu bei, dass wir dort viel Zeit und Aufmerksamkeit hineinstecken, die wir dann für andere Bereiche nicht mehr erübrigen. Häufig führen wir auch eine Art virtuelles Parallelleben auf Social Media Plattformen, was uns leider nur im ersten Moment das Gefühl gibt, viele Freunde zu haben.
So vielfältig die Gründe auch sein mögen – am Ende des Tages, wenn der Trubel vorbei ist und wir zur Ruhe kommen, sitzen wir einsam zu Hause und haben einen neuen Mitbewohner, der unsere Angst vor dem Alleinsein verkörpert: Das Kein-Kontakt-Kaninchen.

„Hase, wir haben uns auseinandergelebt“

Ist uns das Kein-Kontakt-Kaninchen erst einmal zugehoppelt heißt es nicht auf seine großen selbstmitleidigen Kulleraugen reinzufallen. Ja, wir arbeiten zu viel, gönnen uns zu wenig Ruhe und vernachlässigen Freizeit, Freunde und Familienleben. Jetzt können wir noch ein letztes Mal wehmütig über sein weiches Fell streicheln.

Bevor sich das Kein-Kontakt-Kaninchen jedoch als Dauergast entpuppt, sollten wir ihm gehörig die Hasenbeine langziehen! Jetzt gilt es, eben nicht den Chef, die Freunde oder die Umstände für unsere Situation verantwortlich zu machen. Statt uns zu bemitleiden und unsere Erwartungen in andere zu setzen, können wir mit einem kleinen Perspektivwechsel aktiv und eigenverantwortlich etwas ändern.

Einsam oder alleine?

Einsamkeit ist in vielen Fällen eine Frage des Blickwinkels, denn wir verwechseln Einsamkeit häufig mit Alleinsein. Zeit mit Dir alleine zu verbringen muss nicht automatisch Einsamkeit bedeutet. Wie wäre es eher mit „Zeit für Dich“ zu haben? Einige Menschen entscheiden sich ganz bewusst für die Einsamkeit und entziehen sich der Welt, um innerlich zur Ruhe zu kommen. Einsamkeit kann dabei die Sinne schärfen und die Möglichkeit geben, sich wieder frisch auf etwas Neues zu fokussieren.

Kill Dein Kaninchen!

Verfrachte den kleinen Fellpuschel am besten zurück in seinen Stall und nutze die freie Zeit, um genau das zu tun, was Dir Spaß macht, ohne jemand anderem dabei auf die Füße zu treten. Was auch immer Du gerne tun willst, verwandele die negativen Gefühle, die das Kein-Kontakt-Kaninchen mitbringt, in Aktion und Kreativität. Dann verschwindet das lästige Biest ganz von selbst.

Wer noch mehr Kaninchen killen will kommt hier zur Leseprobe von „Kill Dein Kaninchen – wie Du irrationale Ängste kaltstellst“

Bleibt flexibel
Euer Ralf Schmitt

20180312_Kaninchen_1_V3 from Ralf Schmitt on Vimeo.

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Wir sehen uns – bis dahin
Bleib flexibel
Dein Ralf Schmitt

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