Sitzt Du noch am Schreibtisch – oder bist Du schon kreativ?

Ich habe einen total kreativen Job. Das macht mich einerseits sehr glücklich, andererseits kann es aber auch sehr unter Druck setzen. Wer kreativ ist gestaltet nicht nur im künstlerischen Sinne, sondern ebenso im Alltag oder bei der Arbeit. Kreativität ist die Fähigkeit, etwas Neues zu erschaffen. Sei es, weil es einfach originell, nützlich oder brauchbar ist. Die Erwartung, permanent etwas Neues zu schaffen, kann auch schnell zu Blockaden führen. Dabei ist egal, ob der Druck vom Chef, vom Kunden oder auch einfach von einem selbst kommt. Um meine Kreativität zu trainieren, wie einen Muskel, habe ich verschiedene Trainingsmethoden. Eine davon möchte ich Euch heute ans Herz legen.

Ich? – bin nicht kreativ…

Doch, bist Du! Wir sind alle kreativ, denn unser Gehirn befindet sich in ständigem Austausch mit der Umwelt. Reize, die uns so erreichen, werden von unserem Gehirn aktiv verarbeitet, abgespeichert, weiter gedacht und damit als Grundlage für neue Ideen verwendet. Um aber gezielt kreativ sein zu können, bedarf es unter anderem immer wieder neuer Impulse für unser Gehirn. Wir brauchen genau das, was wir häufig so groß mit „Inspiration“ bezeichnen.

Woher Inspiration nehmen?

Alles was wir bereits kennen, nimmt unser Gehirn mehr oder weniger kommentarlos auf. Es wirft diese Information in die Gewohnheits-Schublade mit all den anderen Dingen, die wir bereits kennen. Das ist super, denn es kostet uns keine Energie und keine unnötige Speicherkapazität. Nichts, was als Stammgast durch die Routine-Tür durchgewinkt wird, verursacht ein großes Aufheben.  Leider bringt es uns aber auch keinen frischen Input.
Neue Informationen fallen auf und werden von unserem mentalen Türsteher erst einmal aufgehalten. Sie werden von oben bis unten abgecheckt und somit sehr viel bewusster war genommen. Damit wird unser Gehirn mit frischen Reizen gefüttert, die mit alten Informationen verknüpft werden und damit zu neuen Ideen heranwachsen können. Oder anders gesagt: Ein paar coole Leute im Club können die Stimmung und die ganze Party auf ein ganz neues Level bringen. Kommen immer nur die gleichen Nasen angeschlurft, wirkt der Laden eher wie eine verrauchte Spelunke mit klebriger Eichenholztheke und Sportfernsehen in der Ecke.

Perspektivwechsel durch Locationwechsel

Also – um dem Gehirn neue Reize und damit die Basis für neue Ideen anzubieten, ist es aus psychologischer Sicht unter anderem wichtig, die Fähigkeit zum Perspektivwechsel aktiv zu halten. Zum einen der geistige Perspektivwechsel – das ist der schwierigere – zum anderen aber ganz einfach auch der örtliche Perspektivwechsel.
Wenn ich persönlich kreativ arbeite verändere ich dazu gerne meinen Arbeitsplatz. Ich arbeite in der Bahn, im Café, in meinem Büro oder bei Kollegen. Gespräche mit meiner Mitarbeiterin zu Texten und Vorträgen halte ich grundsätzlich im Gehen, da fließen die Gedanken einfach besser. Geht doch mal zu einem Meeting in kleiner Runde nicht in einen Raum, sondern spaziert ums Firmengebäude, setzt Euch zu einem Kollegen an den Schreibtisch oder in die Lobby – und schaut, was es mit Euch macht. Noch mehr meiner verrückten Arbeitsorte verrate ich Euch in meinem Video.

Bleibt flexibel
Euer Ralf Schmitt

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Wir sehen uns – bis dahin
Bleib flexibel
Dein Ralf Schmitt

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