Kill Dein Keine-Kohle-Kaninchen

Wenn man behauptet, mit Geld ließe sich alles erreichen, bin ich mir sicher, dass diese Person noch nie welches gehabt hat.“ Dieser Satz stammt von Aristoteles Onassis. Er galt in den 60er und 70er Jahren als der reichste Mann der Welt. Aus seiner Perspektive mag diese Aussage vermutlich leichter fallen. Am Ende hat ihm all sein Geld zum glücklich sein nichts genützt.
Wir Normalsterblichen sind kleine Angsthasen, was unsere Finanzen angeht. Regelmäßig überkommt uns die Panik und mit ihr das ängstliche Keine-Kohle-Kaninchen angeschlichen. Ja, wir haben schon 1000 Mal gehört, dass Geld nicht glücklich macht, aber wer nicht gerade ein Onassis ist, der erhofft sich davon doch zumindest ein Gefühl von Sicherheit.

Angst ist ein schlechter Berater

Zahlen lügen nicht, und sicher gibt es bei dem einen oder anderen Situationen, die brenzlig sind. Aber um die geht es hier gar nicht. Es geht um das diffuse Gefühl, was uns nachts beschleicht, wenn unser Gedanken-Karussell wieder Fahrt aufnimmt. Geld, so erhoffen wir uns, bietet Sicherheit. Da wir ein großes Sicherheitsbedürfnis haben, werden jedoch auch die Zahlen auf unserem Konto uns niemals zu zufriedeneren Menschen machen. Es ist wie verhext: Mehr Einkommen geht schnell mit steigendem Lebensstandard einher, höhere Umsätze ziehen mehr Verantwortung für eine größere Mitarbeiterzahl mit sich. Zufrieden sind wir nie und die Frage, ob ich langfristig Mitarbeiter und die eigene Familie durchbringen kann,  schwebt wie ein Damokles –Schwert über mir. Wird es klappen? Man weiß es nicht. Auch wenn wir nach besten Kräften dafür sorgen, dass alles läuft, kann trotzdem das Schicksal unverhofft zuschlagen. Jobs werden wegrationalisiert, Kunden brechen weg, jemand wird krank – plötzlich ist einfach alles anders. Angst ist meistens ein schlechter Berater. Vielmehr sollten wir einen freien und kühlen Kopf bewahren und auf uns selbst vertrauen.

  • Überprüfe Deine Abhängigkeiten

Als Selbständiger habe ich mir zur Regel gemacht, keinem meiner Kunden mehr als 10-20% meines Umsatzes ausmachen zu lassen. Damit bleibe ich finanziell flexibel. Sollte dieser Kunde einmal wegbrechen, kann ich das auffangen.
Als Angestellter solltest Du genauso auf mehrere Pferde setzen. Gönne Dir regelmäßig Fortbildungen. Damit bleibst Du attraktiv für den Arbeitsmarkt und hältst die Abhängigkeit von Deinem Arbeitgeber möglichst gering.

  • Was wäre wenn

Der Blick durch die finanzielle Brille schränkt uns oft unnötig ein. Ich habe mit angewöhnt, regelmäßig einfach zu träumen und mich zu fragen: Wie wäre es ohne Geldsorgen? Was würde ich machen? Wo würde ich meine Energie reinstecken?
Ohne diese Einschränkung habe ich einen viel freieren Kopf für kreative Ideen. Bei diesen Spinnereien sind schon tolle Projekte entstanden, die sich am Ende auch als lukrativ erwiesen haben.

  • Finde Deine eigenen Schrittlänge

Geld ist so eine Sache. Es lässt sich messen und ist damit vergleichbar. Erfolg wird zum Beispiel gerne in Euros aufgerechnet. Onassis hatte unendlich viel Geld – vielleicht war er nach einer gewissen Definition erfolgreich. Glücklich war er am Ende mit all den Scheidungen, Dramen und Rosenkriegen jedoch nicht.

Wer es schafft, herauszufinden, was ihn wirklich glücklich macht, der kommt am Ende sicherlich nicht auf eine Zahl auf seinem Kontoauszug.
Was wird Dir von außen vorgegeben, wie Du sein und was Du haben solltest, um glücklich zu sein?  Finde Deine eigene Schrittlänge und damit, was Dich persönlich tatsächlich auch glücklich macht. Diese Einstellung macht es dem Keine-Kohle-Kaninchen recht ungemütlich bei Dir und nimmt ihm die Grundlage, sich bei Dir einzunisten.

Wer noch mehr Kaninchen killen will kommt hier zur Leseprobe von „Kill Dein Kaninchen – wie Du irrationale Ängste kaltstellst“

Bleibt flexibel
Euer Ralf Schmitt

20180312_Kaninchen_2_V3 from Ralf Schmitt on Vimeo.

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Wir sehen uns – bis dahin
Bleib flexibel
Dein Ralf Schmitt

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