„Ich bin total beliebt, es weiß nur keiner“ – jetzt als Theaterstück „Büro Sapiens“

Ich bin total beliebt, es weiß nur keiner

Na? Nach dem ersten Quartal in 2019 auch langsam urlaubsreif? Die letzten freien Tage liegen schon weit entfernt im Vorjahresschnee begraben. So langsam aber sicher spüren wir: die Nerven und das dicke Fell werden dünner. Sich auf die Arbeit zu konzentrieren fällt in diesem Stadium mit jedem Tag schwerer. Statt dessen,  reizen die unterschiedlichen Macken der Kollegen dafür überproportional das eigene Gemüt…
Wer ganz gefahrlos ein paar inneren Spannungen durch emotionales Abreagieren los werden möchte, dem empfehle ich folgende Lektüre:  „Ich bin total beliebt, es weiß nur keiner. Ein Survivalguide durch die Kollegenhölle“. Ursprünglich als Taschenbuch erschienen, gibt es die Charakterstudie der vierzehn verbreitetsten Bürokollegentypen nun sogar als Theaterstück bei Tollkühn Media unter dem Titel: „Büro Sapiens“ !

Jetzt auch als Theaterstück: Büro Sapiens

Michael Schmitt – das Alter Ego von mir und meinem Co-Autoren Michael Band wacht in dem Einpersonen-Stück eines Morgens auf und blickt in die erwartungsvollen Gesichter der gesamten Belegschaft seiner Firma – ein Alptraum!  Dazu kommt, er kann sich verdammt nochmal nicht erinnern, wie es dazu kam. Und dann fängt er an zu reden. Und weil es seine Kollegen sind, die er im Grunde nicht ausstehen kannst, redet er sich um Kopf und Kragen: über Teamgeist, Motivation und weil er nicht mehr weiterweiß: über das Büro. Seine Vorzüge, seine Besonderheiten und wie das alles so begann: Büro Sapiens – Die liebevollste Abrechnung mit 9 to 5, modernem Business-Blödsinn und Optimierungswahnwitz!

Leseprobe: „Ich bin total beliebt, es weiß nur keiner“

„Mein Name ist Michael Schmitt. Man kann sagen, ich arbeite in einer mittelgroßen Firma einer mittelinteressanten Branche im mittleren Management. Ich weiß, Sie durchschauen jetzt schon meine Strategie, ein Buch zu schreiben, das möglichst viele Menschen anspricht, aber das nehme ich gerne in Kauf.

Klingt marktorientiert? Mag sein. Dieses Buch ist aber auch eine Liebeserklärung an die Leistungsgesellschaft. Zugegeben, eine bitterböse Liebeserklärung aber doch eine Liebeserklärung. Ich glaube, das nennt man »Stockholm-Syndrom«, wenn man anfängt, das zu lieben, was einen kaputt macht.

„Zwangsgemeinschaft Kollegium“

Betrachten wir einmal die Gruppe unserer Kollegen als eine Zwangsgemeinschaft. Früher hat dieser Gruppenzwang dazu geführt, dass ich mich regelmäßig wahnsinnig über meine Kollegen geärgert habe das hat mich nicht weitergebracht. Dann hat mir ein Coach erklärt, dass sich andere Menschen nie ändern, sondern dass man sich selbst ändern müsse. Also habe ich mein Konzept geändert: Jetzt schreibe ich ein Buch darüber.

Ein Buch über meine Kollegen, die ich wohl in diesem Leben nicht mehr in der Lage sein werde zu lieben. Eine Typologie der Kollegen, die in unserer unmittelbaren Umgebung arbeiten und uns daran hindern, ungestört unsere Aufgaben zu erfüllen. Ein Buch darüber, warum ich in einer mittelgroßen Firma, in einer mittelinteressanten Branche, nur im mittleren Management arbeite. Ein Buch über meine Nein-Kollegen.

Der Nein-Kollege – eine Definition

Die Definition eines Nein-Kollegen: ein Kollege, der zur Tür hereinkommt, und man denkt sofort: Nein! Kollegen also, die, ohne es zu merken, den Betrieb aufhalten, positive Entwicklungen blockieren, miese Leistungen abliefern, schlechte Stimmung verbreiten, absichtlich kein Deodorant verwenden oder einfach nur nerven. Über den oder die wir, schon wenn er oder sie den Raum betritt, sofort denken: O Gott, nicht der oder die!

Also lächelt man so unverbindlich, wie man nur kann, und denkt sich seinen Teil. Und genau diesen Teil schreibe ich in dieses Buch. Denn, würde ich diesen Teil einfach aussprechen, gäbe es in meiner mittelinteressanten Firma Krieg. Aus Gründen des sozialen Friedens also und mich der Hoffnung hingebend, möglichst viele Leser anzusprechen, schreibe ich ein Buch, das allen Menschen gewidmet ist, die von Nein-Kollegen genauso genervt sind wie ich, und ihnen helfen soll, mit solchen Kollegen besser zurechtzukommen. „

Wer erkennt seine Kollegen wieder?

JEDER, der auch nur drei Arbeitskollegen hat, kennt mindestens einen der Typen, die in diesem Buch beschrieben werden. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten: Übersteigt die kollegiale Sippengröße Eurer Firma die zwanzig, werdet Ihr ALLE Typen wiedererkennen!

Ich hoffe aber, Euer nächster Urlaub ist zumindest in Sichtweite und Ihr endet nicht wie Michael Schmitt. Die Osterfeiertage sollten zumindest eine erste Gelegenheit bieten, die Akkus mal wieder etwas aufzutanken. Vielleicht hilft dabei ja auch „Ich bin total beliebt, es weiß nur keiner“ mit seiner manchmal bitterbösen Kollegenkategorisierung.  Eine kleine Katharsis dann uns wann soll ja schon den alten Griechen geholfen haben.

Bis dahin – bleibt flexibel – und schaut Euch einen der 14 klassischen Kollegentypen im Video an!

Euer Ralf Schmitt

Ich bin total beliebt – Der ewige Entertainer from Ralf Schmitt on Vimeo.

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