Ich bin total beliebt, es weiß nur keiner – Die Kollegenhölle

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Die Hölle sind immer die anderen – Berichte aus der Welt des Michael Schmitt.

Es gab eine Zeit, in der ich mich wahnsinnig über ALLE meine Kollegen geärgert habe. Ich kam morgens ins Büro und schon bevor ich den ersten Schluck Kaffee getrunken hatte und mein Rechner einsatzbereit war, klopfte Kollege XY an meine Tür und ich dachte: „NEIN!“ Das war auch völlig unabhängig davon, ob der Kollege etwas von mir wollte, oder ob er mir etwas Gutes tun mochte. Ich wollte ihn einfach nicht sehen, hören oder seine Aura spüren. Wenn mich Kunde YZ anrief, dachte ich „wir hatten doch gestern bereits alles geklärt. Er hat also gar keinen Grund mich schon vor dem Frühstück mit seiner guten Laune und neuen Vorschlägen zu belästigen“. Wenn mir meine, zugegebenermaßen stets bemühte Assistentin den Kaffee wieder mit Sojamilch servierte anstatt mit Kaffeesahne, weil das „besser für meine Gesundheit ist“, dann bin ich nicht nur einmal aus der Haut gefahren. Entschuldige, Monika … Sie sehen also, ich habe gelitten. Zwar auf hohem Niveau, aber trotzdem gelitten. Und Sie? Leiden Sie auch? Haben Sie auch manchmal das Gefühl, Sie gingen jeden Morgen in die Hölle?

Tagtäglich bewegen Sie sich im selben Hamsterrad. Dabei ist die Arbeit noch Ihr kleinstes Problem. Sie lieben Ihre Arbeit, zumindest meistens. Die Kollegen sind es, die Ihnen so zu schaffen machen. Egal, ob Sie angestellt sind oder selbständig, Sie sind nie alleine. Entweder scharen Sie einen Haufen von anderen Menschen ausgesuchten Kollegen um sich, die Sie wenigstens nicht selbst bezahlen müssen. Oder Sie kämpfen mit einem Team, dass Sie zwar selbst zusammengestellt haben und selbst entlohnen, aber trotzdem manchmal direkt ins Fegefeuer schicken möchten. Selbst Kunden, denen Sie ja immerhin eine Rechnung schreiben dürfen, fallen in diese Kategorie. Wir alle leben und arbeiten also in einer Art Zwangsgemeinschaft.

Trotzdem, ich weiß, es klingt skurril, aber ich bin überzeugt davon, dass wir alle diese Hölle lieben, die wir auch Leistungsgesellschaft nennen, obwohl sie uns täglich ein Stückchen mehr kaputt macht. Ich glaube, das nennt man „Stockholm-Syndrom“, wenn man anfängt das zu lieben, was einen zerstört. Aber, Hand aufs Herz, wir können ohne dieses „Große Ganze“ nicht existieren. Deshalb sollten Sie sich meinen Tipp zu Herzen nehmen: Andere Menschen ändern sich nie, deshalb ändern Sie sich selbst! Noch ein Tipp: Schmeißen sie alle Ihre Handbücher und Ratgeber in die Tonne. Die helfen Ihnen sicherlich nicht, der Kollegenhölle zu entkommen.

So long Ihr Michael Schmitt

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