Flexibel im Kopf – mit kurzzeitigem Muskelkrampf

Die Fähigkeit flexibel im Kopf zu sein, ist leider nicht so beständig, wie Fahrradfahren zu können. Das lernt man einmal im Leben und kann es dann für immer. Sie ist eher ein Muskel, der immer wieder aufs Neue bewusst trainiert werden muss, um geschmeidig zu bleiben. Ich halte mich selbst für wirklich flexibel im Kopf – und doch erwische ich mich auch selbst immer wieder selber dabei, in Routinen zu verfallen. In diesem Fall war es der Reflex, auf einer Veranstaltung gedanklich auf Stereotypen zurück zu greifen. Ein kleiner Krampf in meinem Flexibilitätsmuskel sozusagen.

Stereotypen sind Flexibilitätsbremsen

Stereotypen sind bei genauerer Betrachtung ja auch nichts anderes als Routinen, die wir uns selbst antrainiert haben. Ich sehe jemanden, gleiche ein paar Eckdaten mit meinen bisherigen Erfahrungen ab und mache dann recht schnell die Schublade auf – und vor allem auch wieder zu. Neue, überraschende und interessante Aspekte blendet man damit schon einmal ungesehen aus.

Achtung: Säbelzahntiger sind ausgestorben!

Neue Informationen bergen eine Unsicherheit und wirken unbewusst erst einmal bedrohlich auf uns. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, denn was ich nicht kenne wird im ersten Impuls als gefährlich eingestuft. So lange, bis ich das Gegenteil beweisen kann. Damit kostet es schon einige Anstrengung, Neues zu verarbeiten. Dieser Reflex war in Urzeiten für uns Menschen überlebenswichtig. Ein falscher Schritt ins Unbekannte – und man war Säbelzahntiger-Futter.
Dieser Urinstinkt, Neuem abwehrend gegenüber zustehen und Bekanntes in Stereotypen einzuteilen, spart vermeintlich Energie. Damit hat das Hirn mehr Kapazität für wichtigere Dinge. Sowas wie Feuer machen, Felle gerben oder Mammuts erlegen. In der heutigen Zeit hält uns dieser Schutzmechanismus, der zu einem sehr großen Teil zum Überleben überflüssig geworden ist, von der Möglichkeit ab, interessante Leute kennen zu lernen und uns neue Inspiration zu holen.

Schubladen offen lassen

Bei meinem Auftritt als Moderator für ein Softwareunternehmen, bin ich mit einem latenten Schubladen-Denken angetreten. It-Spezialisten: Schublade auf, Stereotypen rein, Schublade…..nicht wieder zu gemacht. Denn das mein Kunde Qlik aus ziemlich coolen Typen besteht, die sich gar nicht so ernst nehmen, wie man immer denkt, zeigt dieses Video, das ich von ihnen bekommen habe. Danke nochmal dafür liebes Qlik-Team!

Bleibt flexibel
Euer Ralf Schmitt

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Wir sehen uns – bis dahin
Bleib flexibel
Dein Ralf Schmitt

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