Die GSA Convention 2018 und der kleinste, gemeinsame Nenner…

GSA Convention 2018

Mein Job ist der beste! Weil ich dabei so viele inspirierende Menschen kennen lernen darf, die mich zum Nachdenken bringen. Gerade komme ich vom Impro-Hotel aus Mallorca, wo ich eine schauspielernde Pastorin kennen gelernt habe. Sie erklärte mir, dass sie ihre Arbeit nur als befriedigend erleben kann, wenn sie aufhört,  die Unterschiede zwischen den Menschen  zu sehen. Es ginge ihr nicht darum, ob eine muslimische Tradition sinnvoll ist oder nicht. Auch nicht, ob Menschen den einen Glauben haben oder den anderen.  Ihr Ansatz ist, das Verbindende zwischen den Menschen zu suchen und genau darauf aufzubauen. Nur von dieser Basis aus kann ihrer Meinung nach überhaupt Dialog entstehen.
Ein schöner Gedanke, denn:  Wie oft grenzt man sich erst einmal ab, wenn jemand anders  ist, als man selber? Wie oft bildet man sich zu schnell eine Meinung, wenn etwas fremd ist. Wie oft wertet man ab, wenn man etwas nicht versteht?

GSA Convention – internationales Schaulaufen?

Ich hatte dann etwa drei Flugstunden Zeit, von meiner Rolle als Trainer auf Mallorca in die des GSA Convention Chairs zu wechseln. Von der Idylle der Mittelmeerinsel zum Schaulaufen von 350 internationalen Speakern im brodelnden Berlin. Eine harte Branche. Viel Alphatier-Gehabe. Viel Testosteron. Aber am Ende steht doch jeder für sich alleine auf der Bühne. Da fällte es viel leichter, sich an den Unterschieden aufzuhängen und die vermeintlichen Fehler des anderen zu suchen.

Aber der Gedanke nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner bleibt!

GSA: Lifestyle oder Poser-Club?

Denn,  die GSA Convention ist nicht dazu da,  uns voneinander abzugrenzen, unseren Marktwert zu sondieren oder die Konkurrenz abzuchecken. Auch wenn wir als Einzelkämpfer immer wieder schnell in diese Perspektive verfallen. Stattdessen bietet dieses Event eine großartige Gelegenheit, mit den Kollegen in einen Dialog zu kommen. Wir können einer vom anderen lernen und uns gegenseitig unterstützen. Daher beteilige ich mich auch aus Überzeugung aktiv an den Projekten „Speaker in Not“, als Mentor und Dozent der  GSA Akademie. Sie bieten wichtige Möglichkeiten, auf dem verbindenden Element von uns Speakern aufzubauen: Wir alle haben etwas zu sagen und wir alle haben eine Leidenschaft  auf der Bühne zu stehen. Oder wie es eine liebe Kollegin von mir einmal so treffend formulierte: „Die GSA ist kein Verein, sondern ein Lifestyle“,   – jedenfalls mit der richtigen Perspektive.

Ich hoffe, ich treffe noch viele von Euch bis Sonntag auf der GSA Convention!

Bis dahin – bleibt flexibel.

Euer Ralf Schmitt

GSA Convention Impulspiloten

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Wir sehen uns – bis dahin
Bleib flexibel
Dein Ralf Schmitt

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