Den Spieß umdrehen – ein Perspektivwechsel

Ralf Schmitt, Perspektivwechsel

Nichts ist einschläfernder, als in immer dem gleichen Trott – im schlimmsten Fall per PowerPoint – Informationen präsentiert zu bekommen. Ich arbeite daher als Moderator und bei den Impulspiloten zur Konzeption von Veranstaltungen oder einzelnen Veranstaltungsformaten immer mit einem konstanten Perspektivwechsel. Dazu setzen wir verschiedene Methoden ein, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu wecken und nutzen diese gerne, um mit emotionalen Elementen wie Musik oder Theater auch direkt die Herzen zu erreichen. Denn, Logik lässt sich zwar verstehen, aber nur Emotionen bringen auch ins Handeln.

Alte Denkmuster aufbrechen

Perspektivwechsel ist jedoch auch abseits der Bühne eine super Strategie, um Veränderungen anzustoßen. Einerseits begegnen uns überall Veränderungen, die uns mehr anstrengen und ängstigen, anstatt uns zu beflügeln. Unternehmen sind im ständigen Wandel. Changeprozesse werden angestoßen, ohne das der letzte überhaupt abgeschlossen ist. Technische Innovationen müssen implementiert und verarbeitet werden.
Andererseits besteht bei den meisten Menschen jedoch ein tiefer Wunsch, etwas in ihrem Leben zu verändern. Sei es im Privatleben, der Beziehung oder im Berufsalltag die eingetretenen Pfade zu verlassen, um etwas Neues auszuprobieren. 
Nicht selten verfängt man sich dabei in einer negativen Spirale aus Wunsch – Hindernis – Angst vor Neuem – und daraus resultierendem Stillstand, der das Bedürfnis nach Veränderung nur umso stärker werden lässt. Frust ist damit vorprogrammiert. 
Um aus alten Denkmustern auszubrechen, und damit den Weg für Neues frei zu machen, hilft nur eine veränderter Blickwinkel.

Der Blick nach vorne

Du willst etwas verändern? Dann schaue nicht zurück! Ändere statt dessen Deine Perspektive und schaue auf das, was sein soll, nicht auf das was war. Du wünscht Dir weniger Streß? Formuliere positive Ziele: ich gehe einmal im Monat in die Sauna, melde mich zum Yoga an, mache einen Kurztrip. 
Dir stinkt Dein Job? Was willst Du sein? Wie kommst Du da hin? Welche Fortbildung startest Du dafür?

Der Blick zurück

Aber auch der Blick zurück kann uns gut tun – wenn Du dabei die Perspektive veränderst. Liegst Du auch manchmal im Bett und das Gedankenkarussell macht Dich schwindelig? Meistens leider nicht vor Glücksgefühlen. Im allgemeinen drehen sich unsere Gedanken um die Missgeschicke, Fehler und unerledigten Dinge des Tages. Dreh den Spieß um. Was hast Du heute alles erledigt? Was hast Du heute gut gemacht und wo hast Du souverän ein Problem gemeistert? Dabei ist es egal, ob Du die Welt gerettet, oder nur rechtzeitig gebremst hast. Dein Gehirn speichert bei diesen Gedanken einfach das Erfolgserlebnis und kann zufriedener abschalten.

Der Blick darauf

Versuche es einmal. Nimm Dir ein vermeintlich negatives Ereignis, wie zum Beispiel das Ende einer Beziehung, der Rauswurf aus einem Job oder das Verpassen eines Zuges und schaue mit einem positiven Blick darauf. Was hat es Dir gebracht? Welche Tür ist aufgegangen? Wen hast Du neues kennen gelernt? Was hast Du dadurch Neues gelernt oder erfahren? 
Ob es nun Oscar Wild oder John Lennon im Original gesagt haben – am Ende waren beide Optimisten:

„Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end“

Perspektivwechsel – wo ist der perfekte Kunde?

Ich denke da ähnlich wie John und Oskar. Als Moderator und Geschäftsführer der Impulspiloten ist es natürlich mein Ziel, ein guter Dienstleister für meine Kunden zu sein. Ich persönlich habe mir zum Vorsatz gemacht, in den Dingen und den Menschen die mir begegnen immer den Bonus, und nicht den Malus zu sehen. In einigen Situationen muss man einfach etwas länger suchen 😉 
Heute habe ich daher auch einfach mal den Spieß umgedreht und Euch ein Video aufgenommen, dass nicht den perfekten Dienstleister bietet, sondern den perfekten Kunden sucht.

Beibt flexibel

Euer Ralf Schmitt

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Wir sehen uns – bis dahin
Bleib flexibel
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