Auch DU hast ein Kaninchen – kill es!

Ralf Schmitt: Kill Dein Kaninchen
Wenn ich als Experte für Flexibilität über das Thema Veränderung spreche, betrifft das im Grunde genommen jeden. In allen Bereichen des Lebens sind wir mit ständigen Veränderungen konfrontiert. Im Berufsalltag nennt sich das häufig Changeprozess oder Agilität. Der digitale Wandel tut sein Übriges, dass wir uns nicht zu lange in sicherem Gewässer wähnen. Und im Privatleben sorgen die Zeit, das Schicksal, unsere Familie oder die Deutsche Bahn dafür, dass eigentlich nichts so läuft, wie man es ursprünglich geplant hat. Eigentlich zum Verzweifeln, oder?

„German Angst“

Haben wir nicht über Jahrmillionen gelernt, dass wir IMMER vorsichtig sein müssen, um nicht gefressen, vergiftet, umgefahren oder blamiert zu werden? Auf den ersten Blick scheint es daher sehr nachvollziehbar, dass Angst unser wichtigster Schutzmechanismus ist. Wir Deutschen sind ganz besonders gut darin unsere kleinen und großen Sorgen zu Ängsten heranwachsen zu lassen. So gut, dass es dafür sogar den international gängigen Begriff der „German Angst“ gibt. Leider eine eher zweifelhafte Ehrung, wie ich finde.

Kaninchenstarre – nicht sexy!

So weit so gut. Würden wir also noch in einer Höhle leben, würden wir alles richtig machen. Ach ja, das war der Haken! Wie leben im 3. Jahrtausend! Unsere Lebenserwartung ist so hoch wie noch nie zuvor. Wissenschaftler behaupten sogar, der 1. Mensch der 150 Jahre alt wird wurde bereits geboren.
Es geht also nicht mehr primär ums nackte Überleben, sondern darum, sich in einer modernen Welt zurecht zu finden, in der sich das gesamte Wissen der Menschheit in immer kürzerer Zeit verdoppelt. Angst vor Veränderung hat vielleicht das Überleben gesichert, als wir noch Fell trugen. Aber wer heute vor Angst in Kaninchenstarre verfällt wird gnadenlos überholt und abgehängt.

Wer will schon den Kühlergrill knutschen?

Wenn ich in meinen Vorträgen das Publikum ermuntere, spontaner und flexibler im Kopf zu werden, schlagen mir meistens diffuse Ängste entgegen. Immer liefern sie dem einzelnen eine gute Begründung , lieber nichts zu machen, als etwas Falsches. Aber Stillstand ist keine Option. Sei nicht das Kaninchen, das mit schreckensgeweiteten Augen direkt in die Scheinwerfer eines heranrasenden Autos blickt und es nicht schafft, ein paar Meter weiter in die Dunkelheit zu hoppeln. Ja, ich verstehe, dass es Ungeübten ein mulmiges Gefühl bereitet, nicht zu wissen, was in der Dunkelheit auf einen Wartet. Aber die Alternative, den Kühlergrill des Autos zu knutschen ist doch auch keine echte Option.

„Kill Dein Kaninchen“ –  99 Prozent Deiner Ängste sind irrational!

Ich habe daher dieses „Kaninchenfeeling“ einmal genauer mit meiner Kollegin Mona Schnell unter die Lupe genommen. Dabei haben wir festgestellt, dass es sehr skurrile „Angsthasen“ in unseren Köpfen gibt, wie zum Beispiel das „Apothenken-Umschau-Kaninchen“ (immer Angst krank zu werden und zu früh an einer unerkannten Epidemie zu sterben) oder das „Schiefgeh-Kaninchen“ (mit seiner übergroßen Angst vor dem Scheitern). Genauer betrachtet wird schnell klar, dass 99 Prozent dieses „Kaninchen-Feelings“ auf irrationalen Ängsten basiert. Wer auf Hasenjagd gehen will und bereit ist, sein Kaninchen zu killen, der darf heute schon einmal vorab in mein neues Buch reinlesen. In „Kill Dein Kaninchen – Wie Du irrationale Ängste kalt stellst“(ab Ende März 2018 überall im Handel) gebe ich Tipps und Tricks, die kleinen Hoppler zu killen und die eigenen Ängste mit Humor auszumerzen. Zur Leseprobe geht es hier

Videotipps für die Hasenjagd

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Bis dahin

Bleibt flexibel
Euer Ralf Schmit

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Wir sehen uns – bis dahin
Bleib flexibel
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